Bürgerschützen richten 34. Kleines Schützenfest aus

Vechta Dabeisein, mitmachen, teilhaben: Dass Sport ein wertvoller Motor für Inklusion sein kann, hat der Bürgerschützenverein Vechta (BSV) schon vor Jahren erkannt. Regelmäßig setzt er seither mit dem „Kleinen Schützenfest“ auf dem Gelände des Andreaswerkes ein deutliches Zeichen für das selbstverständliche Miteinander von Menschen mit und ohne Beeinträchtigungen. Die nächste, inzwischen 34. Ausgabe der inklusiven Veranstaltung findet am Samstag (9. September) statt – wie gewohnt unter der Organisationsleitung von Walter Thie. Gestartet wird um 14 Uhr mit einem Gottesdienst in der Heilig-Geist-Kirche des Marienhains.

Im vergangenen Jahr hatte mit Philipp Möllers bereits der achte Anwärter den Rumpf des Adlers von der Stange geholt. Als amtierender König der Andreaswerk-Schützen führt er am Samstag den traditionellen Umzug von der Kirche zur Zentrale des Andreaswerkes in der Landwehrstraße an. Begleitet wird er dabei von der Zitadellengarde, dem Thron und dem Präsidenten des Bürgerschützenvereins sowie zahlreichen Gästen. In der Cafeteria angekommen, laden die Veranstalter wie in den Vorjahren alle Anwesenden zu einer kostenlosen Kaffeetafel ein. Der vom Königsthron gespendete Kaffee und Kuchen wird von den Frauen der Kompanie Stadtmitte serviert. 

Mit dem Adlerschießen auf dem Sportplatz beginnt anschließend der Höhepunkt des Nachmittages. Unterstützt von der Adlergruppe des BSV ermitteln die Teilnehmer mit der Armbrust den Nachfolger von König Philipp Möllers.  Ist der Adler gefallen, folgt die Ehrung des neuen Königs sowie derjenigen treffsicheren Schützen, die dem Holzvogel eine seiner Insignien entreißen konnten. 

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Bildunterschrift: Im vergangenen Jahr holte Philipp Möllers den Adler von der Stange.

Foto: Melanie Thiel