Schüler unterstützen Rumänienhilfe

Vechta -  Ihren 32. Besuch in Rumänien hat Veronika Nordlohne gerade hinter sich, nennt das Land längst ihre „zweite Heimat“. Stundenlang könne sie darüber reden, verrät die Mühlenerin schmunzelnd. Und über die von Pater Csaba geleiteten Kinderheime, die sie vor Ort unterstützt. Gelegentlich komme hier in Deutschland dann die Frage, was sie dort wolle. Warum sie sich ausgerechnet dort engagiere. „In den Hauptstraßen, den schönen Touristenorten sieht man das Elend nicht“, erwidert sie in solchen Momenten. Nein, es sind die Seitenstraßen, die kleinen, abgelegenen Dörfer, wo die Not am größten ist.

Immer wieder begegnen der ehemaligen Heilpädagogin aber auch Menschen, die helfen möchten. Die mit einer Patenschaft, mit regelmäßigen oder einzelnen Spenden das Leben der Kinder aus notleidenden Familien etwas besser machen wollen. So wie die Schüler der Erich Kästner-Schule in Vechta, die kürzlich erneut den Erlös ihres Adventsbasars an Veronika Nordlohne überreichten. „Die Schüler der Hagener Grundschule und der Erich Kästner-Schule konnten alles kaufen, was wir in unserer Aktionswoche gebastelt und gebacken haben“, erinnern sich die Schüler Umut, Wesley und Hendrik an die erfolgreiche Veranstaltung. Insgesamt 300 Euro waren dabei zusammengekommen.

Wo und wie Veronika Nordlohne das Geld einsetzen wird, ist noch nicht sicher. Ihre „nächste Großbaustelle“ sei aber ein Haus für Jugendliche in Ostrumänien, in dem dringend Sanierungsarbeiten vorgenommen werden müssen, berichtet sie. Bereits im Mai will die engagierte Mühlenerin wieder zurück nach Rumänien - zurück in ihre zweite Heimat.


Spendenkonto:
Stichwort „Rumänienhilfe“
IBAN: DE73 2806 2560 0004 7490 00 

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Bildunterschrift: Schüler der Erich Kästner-Schule übergaben gemeinsam mit ihrer Schulleiterin Rita Espelage (4. von links) das Geld an Veronika Nordlohne (Mitte).
Foto: Melanie Thiel de Gafenco