Infoabend zum Thema Behindertentestament

Vechta - Wie kann ich gut für mein Kind vorsorgen? Diese Frage treibt gerade Eltern eines Kindes mit Beeinträchtigungen um. Denn: Menschen mit Beeinträchtigungen sind häufig auf staatliche Hilfen angewiesen. Verfügen sie plötzlich über eigenes Vermögen, etwa durch eine Erbschaft, können diese Leistungen reduziert werden oder sogar komplett wegfallen. Von dem Nachlass profitieren die Erben in einem solchen Fall kaum.

Was Mutter und Vater tun können, damit der Staat nach dem jeweiligen Tod nicht auf das jeweilige Erbe zugreift, erläutert Notar a.D. und Rechtsanwalt Ewald Kober am 6. März (Mittwoch) in der Erich Kästner-Schule Vechta, Grafenhorststraße 19. Der Referent gibt an diesem Abend einen Einblick in die Themen Erben und Vererben im Allgemeinen sowie das Behindertentestament im Besonderen. Beginn der Veranstaltung ist um 19 Uhr. Für die Teilnahme wird ein Kostenbeitrag in Höhe von 3 Euro pro Person erhoben.

Zwei Infoabende zum Behindertentestament hat Alexandra Zumbrägel, Abteilungsleiterin Erich Kästner-Schule Damme, bereits mitorganisiert. Dass nun eine dritte Auflage folgt, sei insbesondere ein Wunsch des Elternrates gewesen, betont sie. „Es handelt sich um ein Thema, das alle Eltern von Kindern mit Beeinträchtigungen früher oder später beschäftigt und zugleich hochkomplex ist, da jedes Testament auf die individuelle Situation zugeschnitten werden muss. Der Informationsbedarf ist hier entsprechend sehr groß.“

Zu der Veranstaltung am 6. März sind daher laut Alexandra Zumbrägel ausdrücklich alle Interessierten eingeladen. Eine Verbindung zur Erich Kästner-Schule oder dem Andreaswerk insgesamt muss nicht bestehen. Anmeldungen nimmt Rita Espelage, Fachbereichsleiterin Schule, bis 1. März (Freitag) telefonisch unter 04441 960-170 oder per E-Mail an entgegen.