Trucker sammeln für Kinder

Bakum - Ein weihnachtlicher Konvoi mit 180 LKWs aus Deutschland, der Schweiz und Österreich sowie Spendenerträge von insgesamt 7 000 Euro: Klar, dass die Organisatoren vom Verein „Trucker for Kids“ bei diesen Zahlen bereits eine nächste Ausgabe ihrer Benefizveranstaltung „Lichterglanz“ planen. Wenn möglich, so Vorsitzender Burkhard Schnieders, solle diese Ende 2019 erneut auf dem Rasthof in Harme stattfinden. Und auch dann will die engagierte Truppe um ihn und die 2. Vorsitzende Sandra Evers wieder Geld für kranke Kinder und Kinder mit Beeinträchtigungen sammeln.

Zugute kommen die Spenden Vereinen beziehungsweise Einrichtungen ebenso wie Einzelpersonen – dieses Mal insgesamt vier. Mit dabei: die Einrichtung „Sprachheilkindergarten und Kindertagesstätte St. Antonius Bakum“ des Andreaswerkes. „Die Eltern, mit denen ich im Nachhinein über die dreitägige Veranstaltung gesprochen habe, waren alle begeistert“, erzählte Abteilungsleiterin Anita Thölke bei der jetzigen Spendenübergabe in Harme. Gemeinsam mit der stellvertretenden Abteilungsleiterin Andrea Ewest nahm sie dort einen symbolischen Scheck über 1 000 Euro entgegen.

Wofür das Geld eingesetzt werden soll, war zu diesem Zeitpunkt zwar noch nicht sicher. Anita Thölke und Andrea Ewest wollen den Verein „Trucker for Kids“ aber auf dem Laufenden halten. „Die Kinder“, schmunzelte die Abteilungsleiterin, „haben da schließlich auch ein Wörtchen mitzureden.“

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Burkhard Schnieders (li.) und Sandra Evers (re.) vom Verein „Trucker for Kids“ übergaben den symbolischen Scheck in Höhe von 1 000 Euro an Anita Thölke (2.v.li.), Abteilungsleiterin Sprachheilkindergarten und Kindertagesstätte St. Antonius Bakum, sowie Mitarbeiterin Andrea Ewest (2.v.re.).
Bild: Thiel

400 Euro für die Rumänienhilfe

Vechta –  Bei der jetzigen Spendenübergabe an Veronika Nordlohne wollte es eine Schülerin der Erich Kästner-Schule Vechta einmal genauer wissen. „Was kaufst Du eigentlich davon?“, lautete ihre Frage an die Mühlenerin, die seit gut 18 Jahren regelmäßig nach Rumänien reist und dort Kinderheime mit Geld- und Sachspenden unterstützt. Immerhin: Knapp 400 Euro waren dieses Mal dank des Adventsbasars in der Tagesbildungsstätte zusammengekommen – und damit sogar noch einmal 100 Euro mehr als im vergangenen Jahr. Zwei Tage lang hatten die Kinder dafür gebastelt und gebacken, verpackt und verziert. „Auch die Eltern haben uns wieder toll unterstützt und ihren Kindern Geld für die Spendenkasse eingepackt“, betont Mitarbeiterin Jessica Meyer.

Veronika Nordlohne, die selbst früher in der Erich Kästner-Schule tätig war, ist jedes Jahr aufs Neue von dem dortigen Engagement und dem großen Interesse an Rumänien begeistert. Die Spende aus 2017 sei in die Anfertigung von stabilen Betten für die Heimkinder geflossen, erzählt sie. Und verspricht: „Auch dieses Mal wird das Geld wieder für Notwendiges eingesetzt.“

Klar ist, „Baustellen“ gibt es genug. Dass sie einmal nicht gewusst habe, was sie mit einer Spende machen soll, sei ihr noch nie passiert, sagt Veronika Nordlohne. Besonders am Herzen liegen ihr aktuell zwei Häuser, deren Dächer repariert beziehungsweise ersetzt werden müssen, sowie ein renovierungsbedürftiger Gutshof nahe der ungarischen Grenze. „Es ist wichtig, den dort untergebrachten Kindern und Erziehern mehr Wohnqualität zu bieten und ihnen vor allem auch die Hoffnung zu geben, dass sie nicht vergessen werden“, unterstreicht die Mühlenerin.

Im Mai macht sie sich zum 36. Mal auf den Weg. Dann allerdings mit einer mehrköpfigen Reisegruppe. „Mir ist es auch ein Anliegen, den Menschen zu zeigen, wie schön das Land ist“, sagt sie. Trotz aller finanziellen Sorgen in Rumänien: Veronika Nordlohne fühlt sich wohl in dem Land am Schwarzen Meer - und natürlich in den Kinderheimen von Pater Csaba.

Spendenkonto:
Stichwort „Rumänienhilfe“
IBAN: DE73 2806 2560 0004 7490 00

Schüler freuen sich über 100 Adventskalender

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Vechta
– Schon Mitte des 19. Jahrhunderts verkürzte er die Wartezeit auf Heiligabend. In den 1960ern gab es ihn erstmals auch in der Schoko-Variante. Adventskalender haben eine lange Tradition – und bis heute nichts an Beliebtheit eingebüßt. Entsprechend gut kam eine aktuelle Spendenaktion des Telefonbuchverlags Ludwig Schmidt bei den Schülern der Erich Kästner-Schule Vechta an. Dort überreichte Susanne Wedepohl vom Verlag (hinten, rechts) jetzt 100 mit Schokolade gefüllte Kalender für die Kinder. Stellvertretend für die gesamte Tagesbildungsstätte bedankten sich Mitarbeiter Kevin Tanke (hinten, links) und Schüler aus der Grundstufe, die als erste ihre Exemplare entgegennehmen durften, für die „süße Überraschung“.

Familienunterstützender Dienst heißt jetzt „AMY“

Landkreis - Eine frisch gebackene Homepage und ein griffiger, moderner Name: Der Familienunterstützende Dienst des Andreaswerkes startet mit einigen Neuerungen in das Jahr 2019 und die Zukunft. Dass „AMY“ mit ihrem Namen und Logo an die 2015 ins Leben gerufene  Kontakt- und Begegnungsstätte „SAM“ erinnert, ist dabei durchaus gewollt. Immerhin gehören beide zur Abteilung „Offene Dienste“ innerhalb des Fachbereiches Wohnen und Assistenz.

Unter der Adresse www.amy-vechta.de können Kunden ab sofort das Programm von „AMY“ sowie weitere Infos rund um den Familienunterstützenden Dienst im Internet einsehen. Nach der erfolgreichen Registrierung besteht dort laut Abteilungsleiter Ulrich kl. Stüve auch die Möglichkeit, ganz unkompliziert ein oder mehrere Angebote zu buchen. Ein weiterer Vorteil: Die Homepage wird regelmäßig aktualisiert und der Kunde so über kurzfristige Änderungen, neue Programmpunkte und mehr zeitnah informiert.

Erreichbar ist der Dienst wie gewohnt unter der Telefonnummer  (04441) 960-239 sowie künftig auch über das Kontaktformular auf der Homepage oder per Mail an . Die Mitarbeiter weisen in diesem Zusammenhang darauf hin, dass das Büro zwischen den Feiertagen nicht besetzt ist. 

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Schüler gießen Kerzen für den Weihnachtsmarkt

Vechta - Ein bisschen Paraffin, ein Docht – und fertig ist die Kerze? Etwas mehr stecke schon dahinter, erklärt Juliana Hake, Mitarbeiterin der Erich Kästner-Schule Vechta. Schließlich muss das Paraffin zunächst gut erhitzt, dann mit Pigmenten eingefärbt und zuletzt vorsichtig in die bereitstehenden Gläschen gefüllt werden. „Ein langwieriger Prozess“, betont sie. Denn: Erst wenn die alte Schicht völlig ausgehärtet ist, kann die nächste gegossen werden. Mehr als eine Schicht pro Tag schaffen sie und ihre Schüler aus der Abschlussstufe so zwar nicht. Dass bis zum Weihnachtsmarkt des Andreaswerkes am ersten Advent (2. Dezember) genügend Kerzen für den schuleigenen Stand fertig sind, ist für die Nachwuchskünstler aber Ehrensache.

60 Stück wollen sie anfertigen und dafür rund neun Kilogramm Paraffin verarbeiten. Und was macht den Schülern dabei am meisten Spaß? „Sie finden es toll, die verschiedenen Farbpigmente auszuprobieren“, weiß Juliana Hake. Fünf Pigmente von gelb bis lila hat sie für das Projekt besorgt und freut sich, dass die Schüler dadurch auch viel über die Farbenlehre erfahren. „Wir überlegen zum Beispiel zusammen, was passieren würde, wenn man mehrere oder sogar alle Farben mischt“, berichtet die Mitarbeiterin. Gleichzeitig sei das Gießen der einzelnen Schichten eine gute motorische Übung – und eine echte Herausforderung. Immerhin kann schon ein kleines Ruckeln dazu führen, dass unschöne Farbränder entstehen.

Klar, dass die fertigen Werke zum Abschluss noch weihnachtlich verpackt werden sollen, bevor Mitarbeiter und Schüler mit ihnen den Stand auf dem Weihnachtsmarkt bestücken. „So eignen sie sich natürlich auch sehr gut als Geschenk“, betont Juliana Hake augenzwinkernd. Ein weiteres ideales Mitbringsel zur Weihnachtszeit: Die selbst gemachten Seifen aus der Erich Kästner-Schule Visbek, die ebenfalls am 2. Dezember auf dem Weihnachtsmarkt in der Landwehrstraße erhältlich sein werden.

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Das Ausprobieren der Farbpigmente machte den Schülern besonders viel Spaß.
Foto: Thiel